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Presseaussendungen

Dekorative Grafik: Ein Stapel gedruckter Tageszeitungen. Nahaufnahme der Faltkante entlang.

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Markus Figl: „Es ist unsere historische Verantwortung an den Horror des Nationalsozialismus zurückzuerinnern und diese Erinnerungen auch dafür zu verwenden, um zu warnen, dass so etwas nie wieder geschehen darf.“

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Wien, 5.4.2018 (OTS) Die beiden großen katholischen couleurstudentischen Verbände, der Österreichische Cartellverband (ÖCV, kurz CV) und der Mittelschüler-Kartellverband (MKV), gedachten heute am Zentralfriedhof der Opfer des Nationalsozialismus anlässlich des 80. Jahrestages des ersten Transportes verhafteter Österreicher in das Konzentrationslager Dachau. Im Rahmen einer Kranzniederlegung am Ehrengrab des ehemaligen Bundeskanzlers Leopold Figl wurde im Beisein seines Großneffen Bezirksvorsteher Markus Figl Mahnwache gehalten und eine Gedenkveranstaltung abgehalten. Leopold Figl war eine von 150 Persönlichkeiten, die im April 1938 vom Wiener Westbahnhof per Bahn nach Dachau verfrachtet wurden. Teil dieses Transports waren hochrangige Beamte, Politiker mit sozialistischem, christlich-sozialem oder kommunistischem Hintergrund, Intellektuelle sowie Spitzenrepräsentanten der IKG. Neben Figl saßen zahlreiche weitere prominente Politiker, darunter auch Alfons Gorbach oder Franz Olah im Zug, der von den Nazis verhöhnend als „Prominententransport“ tituliert in die Geschichte einging.

„MKV und ÖCV haben unter den Nationalsozialisten extrem gelitten. Viele Verbindungsheime wurden noch in der Nacht zum 12. März 1938 gestürmt, das Inventar von den Nazihorden vernichtet und unsere Verbände und seine Verbindungen verboten“, erinnert der Vorsitzende des Mittelschüler-Kartellverbandes, Walter Gröblinger an die schreckliche Zeit des NS-Regimes.

Beide Verbände haben sich bereits frühzeitig gegen den Nationalsozialismus ausgesprochen: „Schon zehn Jahre bevor Hitler in Deutschland an die Macht gekommen ist, am 21. November 1923, hat der CV in Wien klargestellt, dass man als Nazi kein CVer sein kann und umgekehrt“, betont der Vorortspräsident des Österreichischen Cartellverbandes, Michael Jayasekara. Und auch der MKV hat bereits im Jahr seiner Gründung (1933) seinen Mitgliedern die Mitgliedschaft in der NSDAP untersagt. Wörtlich hieß es damals: „Es ist jedem Mitglied verboten der nationalsozialistischen Arbeiterpartei (Hitler-Bewegung) als Mitglied anzugehören oder ihre Interessen in irgendeiner Weise zu fördern.“ Dieser Beschluss galt bis zur Zwangsauflösung des MKV und seiner Verbindungen im Jahr 1938.

Jayasekara und Gröblinger betonen unisono: „Viele unserer Mitglieder wurden von den Nazis ermordet, oder in Konzentrationslager und Gefängnisse gesperrt. Dort wurden sie gefoltert und misshandelt, weil sie katholisch waren, weil sie überzeugte Österreicher waren. Andere verloren ihre Anstellungen, wurden ausgewiesen oder mussten andere Drangsal der Nazis erdulden. Dieser Gräueltaten wollen wir heute stellvertretend für Dutzende MKVer und ÖCVer und stellvertretend für Millionen Menschen, die unter der Naziherrschaft gelitten haben, am Grab von Leopold Figl gedenken.

Bei der Kranzniederlegung wurden auch die Leistungen Figls für Österreich gewürdigt. „Figl ist ein Stück des heutigen Österreich“, betont Gröblinger: „Wir sind ihm und allen seinen Zeitgenossen, die unser Land nach den 2. Weltkrieg aufgebaut haben, zu Dank verpflichtet und versprechen auch weiterhin an dieses Österreich zu glauben. An ein freies Österreich in einem freien Europa.“

„Trotz aller Schrecken in den Konzentrationslagern hat Leopold Figl nicht aufgegeben und nie seinen Glauben an Österreich verloren. Statt sich nach seiner Befreiung zurückzuziehen, hat er sich unbeirrt für die Wiedererlangung der Souveränität Österreichs eingesetzt und als erster Bundeskanzler der Zweiten Republik dieses Land maßgeblich geformt. Sein unerschütterlicher Glaube an eine freie und unabhängige Zukunft Österreichs manifestiert sich auch in seinem berühmten Zitat ‚Glaubt an dieses Österreich‘. Seine Verbundenheit zu Österreich gab den Österreicherinnen und Österreichern wieder Mut und Hoffnung. Seine Persönlichkeit ist unvergesslich in unserem Gedächtnis und der Geschichte Österreichs festgeschrieben“, erinnert Großneffe Markus Figl: „Gerade im Gedenkjahr 2018 ist es unsere historische Verantwortung an diesen dunklen Teil unserer Geschichte zurückzuerinnern. Diese Erinnerung an den Horror des Nationalsozialismus gilt es vor allem auch dafür zu verwenden, um zu warnen, dass so etwas nie wieder geschehen darf.“

Seine entschieden anti-nationalsozialistische Haltung und sein Eintreten für die Unabhängigkeit Österreichs hätte Leopold Figl fast mit seinem Leben bezahlt. Er war zwischen 1. April 1938 bis 6. April 1945 fast durchgehend in Konzentrationslagern inhaftiert, erst in Dachau, wo er als erster Österreicher zur Prügelstrafe verurteilt wurde und anschließend sechs Monate Dunkelhaft ertragen musste, dann 1940 in Flossenbürg und anschließend wieder in Dachau. Nach einer zwischenzeitlichen Freilassung 1943 wurde er wegen seines neuerlichen Bemühens um die Schaffung politischer Strukturen mit österreichischer Prägung 1944 erneut inhaftiert und ins KZ Mauthausen gebracht. 1945 wurde der zu Tode verurteilte Leopold Figl ins Landesgericht für Strafsachen verlegt, wo er in der Todeszelle auf seine Hinrichtung warten musste. Allein das Kriegsende und die Befreiung durch die Alliierten retteten ihm das Leben.

Obwohl politische Diskussionen im KZ strengstens verboten waren, kam es bald zu Gesprächen zwischen den inhaftierten Österreichern der verschiedenen politischen Lager. Die Zusammenarbeit der einst bis zum Bürgerkrieg verfeindeten Sozialdemokraten und Bürgerlichen hatte im „Geist der Lagerstraße“ und im gemeinsam erfahrenen Leid ihre Wurzeln. Aus diesem Geist heraus war es für viele dieser KZ-Insassen – an der Spitze Leopold Figl – eine patriotische Selbstverständlichkeit am Wiederaufbau eines demokratischen Österreichs mitzuwirken.

„Die hohe Anzahl an katholisch-korporierten Gefangenen des ‚Dachauer-Prominententransportes‘ zeigt mit aller Deutlichkeit, dass auch Katholisch-korporierte und andere Vertreter des katholischen Lagers zu den ersten Opfern des Nationalsozialismus gehörten“, stellen Gröblinger und Jayasekara abschließend fest.

MKV gedenkt der zwangsweisen Auflösung durch die Nationalsozialisten vor 80 Jahren

(OTS – Wien) Der Mittelschüler-Kartell-Verband war eine der ersten Organisationen, die von den Nationalsozialisten nach dem Einmarsch in Österreich am 12. März 1938 verboten wurden. Die Verbindungen wurden aufgelöst, ihr Eigentum und ihre Unterlagen beschlagnahmt. Zahlreiche MKVer kamen ins Gefängnis, letztendlich mussten genug katholische Couleurstudenten für ihre Weltanschauung mit ihrem Leben einstehen.

Als die Grenzbalken für die deutschen Truppen hochgingen, war das das Signal für die bisher illegalen Nationalsozialisten innerhalb der Landesgrenzen zuzuschlagen. Bereits in der Nacht vom 12. auf den 13. März wurden in Wien, Graz, Linz, Salzburg und Innsbruck, aber natürlich auch in vielen anderen Orten Österreichs, die MKV-Verbindungsheime vom nationalsozialistischen Mob geplündert, Sachwerte vernichtet und die katholischen Studentenverbindungen enteignet. Bei den unmittelbar nach der nationalsozialistischen Machtübernahme folgenden Verhaftungswellen gehörten MKVer, zum Beispiel Leopold Figl, zu den ersten Festgenommenen und in Konzentrationslager deportierten Österreichern.

„Mit unserer Weltanschauung und unserer demokratischen Gesinnung standen die MKV-Verbindungen und ihre Mitglieder im direkten Gegensatz zu den Nationalsozialisten, und sie stehen auch heute noch gegen Faschismus, Totalitarismus und Extremismus jeder Art“, erklärt der MKV Vorsitzende Walter Gröblinger das Vorgehen der Nazis gegen die katholischen Mittelschulverbindungen. „Als Katholiken konnte und kann es für MKVer keine Gemeinsamkeit mit einem gott- und sittenlosen Gesellschaftssystem wie jenem der Nazis geben. Als Demokraten lehnten und lehnen MKVer jegliche Form der Diktatur und der Unterdrückung bestimmter Gruppen innerhalb einer staatlichen Gemeinschaft und Gesellschaft ab“, so Gröblinger weiter. Und schließlich standen und stehen die MKVer für ein selbstständiges, freies Österreich in einem freien modernen Europa.

Nach der Wahl ist vor den Reformen – hoffentlich!

Mit Mut die drei Zukunftsthemen „Bildung, Nachhaltigkeit und Digitalisierung“ angehen

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(OTS – Wien) Alle Parteien haben uns Veränderung versprochen. Jetzt, wo feststeht wie die Wahl ausgegangen ist und der Verhandlungspoker beginnt, wer mit wem die nächste Regierung bilden wird, müssen die Zukunftsthemen ins Zentrum der Diskussionen rücken.

„Was wir jetzt brauchen sind mutige Entscheidungen aller handelnden Politikerinnen und Politiker. Und einen klaren Willen GEMEINSAM neue Ideen, Konzepte und deren Umsetzungen anzudenken und anzugehen. Wenn es um die Zukunft unseres Landes und die Entwicklungsmöglichkeiten der Bevölkerung geht, darf es keine parteipolitischen Geplänkel geben“, so der Vorsitzende des Mittelschüler Kartellverbandes (MKV), Walter Gröblinger.

Die drei zentralen Zukunftsthemen heißen aus Sicht des MKV: Bildung, Nachhaltigkeit und Digitalisierung“.

Bildung:

Dieses Thema wurde in den vergangenen Wochen leider viel zu wenig diskutiert. „Die in der abgelaufenen Periode beschlossene Bildungsreform verdient den Titel nicht. Da müssen endlich große Schritte folgen. Aus unserer Sicht muss man das Thema Schule und Ausbildung völlig neu denken“, so der MKV Jugendobmann Sebastian Skupa. Das Klassenzimmer von 2030 wird mit jenem, das wir seit den Anfängen der Schulen kennen, vermutlich nichts mehr zu tun haben. Neue Technologien und Methoden werden Einzug halten. Die Kinder und Jugendlichen müssen nach ihren Begabungen gefördert werden. Unterschiede müssen erlaubt sein, weil wir Menschen eben nicht alle gleich sind. Aber dennoch muss es ein Augenmerk darauf geben, dass alle die Chance bekommen ihr persönliches Maximum zu erreichen.

Nachhaltigkeit:

Ein Thema unter dem der MKV nicht nur das Umweltthema versteht. Für uns bedeutet Nachhaltigkeit Generationengerechtigkeit. „Jede Generation muss sich die Frage stellen, was sie tun kann um den Nachfolgegenerationen eine lebenswerte Region UND einen lebenswerten Planeten zu hinterlassen. Dazu gehören Umweltthemen ebenso wie die Chancen auf leistbaren Wohnraum, die Möglichkeit auf eine ordentliche Bildung oder eine sozial gerechte und ausgewogene Gesellschaft“, betont Gröblinger.

Digitalisierung:

Die Zukunft wird digital. Für die Jungen von heute eine Selbstverständlichkeit, weil sie schon so aufwachsen, für ältere Generationen eine Herausforderung. Wir sehen die Digitalisierung nicht als Gefahr, sondern als unglaubliche Chance. Die Computerisierung unserer täglichen Abläufe schafft unvorstellbare Möglichkeiten. Die Frage der Zukunft ist aber: wie schaffen wir es allen Gesellschaftsschichten die gleichen Chancen zu geben und wie schaffen wir es aus einem Angstdenken ein Chancendenken zu machen.

Für den MKV steht fest: Wir brauchen Neuerungen und mutige Reformen, denn sie sind die Motivation für die nächsten Generationen sich einzubringen. Junge Menschen wollen in der Regel gestalten und nicht althergebrachtes verwalten“.

Abschließend ein Kurzkommentar zum Ausgang der Wahl: Das nun gültige Wahlergebnis hat letztendlich doch einige Überraschungen gebracht. Die größte ist sicherlich jene, dass die Grünen den Einzug ins Parlament verpasst haben. Damit haben die künftigen Regierungsparteien und alle anderen Parlamentsparteien noch mehr Verantwortung wenn es darum geht den nächsten Generationen ein nachhaltiges und lebenswertes Österreich zu überlassen.

Wir wünschen allen neuen Mitgliedern unseres Parlaments viel Kraft und Inspiration für die anstehenden Aufgaben. Den Verhandlungsteams zur Regierungsbildung wünschen wir den absoluten Willen im Sinne unserer Jungen und künftigen Generationen zu Entscheiden und das Gemeinsame vor das Trennende zu stellen.

Der MKV und seine Funktionäre sind jedenfalls gerne bereit sich bei Zukunftsdiskussionen einzubringen. (Schluss)

MKVer neuer Vizepräsident des Katholischen Familienverbandes

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Der Katholische Familienverband Österreich wählte im Zuge seiner 65. Jahreshauptversammlung in Linz seinen Vorstand: der Alfred Trendl, Mitglied der ÖCV Verbindung Nibelungia Wien, startet in seine dritte Amtszeit als Präsident der größten überparteilichen Familienorganisation Österreichs. „Gemeinsam mit unseren neun Diözesanverbänden werden wir weiterhin als Katholischer Familienverband Österreichs die nächsten drei Jahre alles daran setzen, Österreich zu einem familienfreundlichen und familiengerechten Land zu machen“, so Trendl. Ihm zur Seite steht mit Vizepräsidentin Astrid Ebenberger, Lehrende an der Kirchlichen Pädagogischen Hochschule Wien/ Krems, eine ausgewiesene Bildungsexpertin: „Die gerade beschlossene Bildungsreform hat gezeigt, wie wichtig die Einbindung der Schulpartner ist. Wir wollen weiterhin eine starke Stimme der Familien im Bildungsbereich sein und für die Schulpartnerschaft kämpfen“, so Ebenberger. Sie ist seit 2014 im Vorstandsteam.

Neu im Team sind Doris Wirth und Christoph Heimerl, Philistersenior der Ostarica Wien im MKV.

Christoph Heimerl ist Steuerberater in Wien und unterstützt den Familienverband mit seinem Fachwissen im Steuerbereich: „Kindern und Familien eine Stimme zu geben liegt mir am Herzen“, so der dreifache Vater. Wiedergewählt wurde auch Finanzreferentin Andrea Kromer.

In der kommenden Amtszeit will sich der Familienverband vor allem der Dotierung des Familienlastenausgleichsfonds (FLAF) widmen, aus dem die Familienleistungen bezahlt werden. Gemeinsam verspricht der neue Hauptausschuss: „Wir werden uns als größte überparteiliche Familienorganisation weiterhin für alle Familien einsetzen, es geht um die nächste Generation und die Verantwortung der Weitergabe des Lebens.“

Weitere Infos zum Familienverband: https://www.familie.at/site/oesterreich/home

75. MKV Jahrestreffen: Ein Green-Event in Wien

Modernisierung – Resolution zum Leistbaren Wohnen – Pontifikalamt – Ehrenring für Helmut Kukacka

Der katholische Mittelschüler-Kartell-Verband (MKV) begeht von 2.-5. Juni seine 75. Jahresversammlung (Pennälertag) mit über 3.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern in Wien.

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Mit dem Motto der Veranstaltung „Farben verbinden“ tritt der MKV offensiv für Toleranz auf. „Wir leben in einer pluralistischen Gesellschaft, in der viele Meinungen und Ideologien aufeinander treffen. In der öffentlichen Diskussion wird dabei zumeist das Trennende vorangestellt. Wir wollen künftig verstärkt jene Themen diskutieren, die spalten und dabei das Gemeinsame suchen. Wir wollen vermitteln“, so Philipp Sandpeck, der Mastermind der mehrtägigen Veranstaltung in Wien.

Unter dem Titel „A – wie Abfall. Z – wie Zukunft“ wurde Sonntag Vormittag im Wiener Rathaus ein Symposium zum Thema Nachhaltigkeit abgehalten. „Als katholische Couleurstudenten fühlen wir uns sowohl ethisch als auch politisch verpflichtet uns mit der Nachhaltigkeit zu beschäftigen. Bei uns arbeiten Alt und Jung im Sinne einer Ausgewogenheit der Generationen für eine lebenswerte Zukunft. Auch wenn Nachhaltigkeit nicht en vogue ist, so bin ich sicher, dass wir mit dem Thema Nachhaltigkeit absolut richtig liegen“, betont der MKV Vorsitzende Walter Gröblinger. Um dieser Verpflichtung auch sichtbar Rechnung zu tragen hat sich das Organisationsteam bemüht den Pennälertag umweltschonend zu gestalten und wurde dafür auch mehrfach mit dem österreichischen Umweltzeichen bzw. dem Wiener Öko-Label für Events ausgezeichnet.

Bei seinen Sitzungen hat sich der MKV einer Modernisierungs- und Verjüngungskur unterzogen. Mit überwältigender Mehrheit wurde den jungen Mitgliedern mehr Stimmrecht auf den Versammlungen gegeben. „Künftig kann kein Antrag mehr ohne entsprechender Zustimmung unserer Jungen Mitglieder angenommen werden“, freut sich Julian Staltner, Bundesjugendobmann des MKV. Zudem wurde ein elektronisches Abstimmungssystem ab dem Jahrestreffen 2018 beschlossen.

Bildung, Ausbildung und Generationengerechtigkeit sind die gesellschaftspolitischen Kernthemen des MKV. Diesem Ziel folgend hat der MKV ein Positionspapier zum Thema „Leistbares Wohnen“ verabschiedet. Kernaussagen der Unterlage sind:

  • eine gesunde Kombination aus Objekt- und Subjektförderung
  • Mietpreise im sozialen Wohnbau in Abhängigkeit des Haushaltseinkommen
  • Grundstückspreise als wahrer Kostentreiber

Mit großer Mehrheit hat die Hauptversammlung des MKV den Ehrenring für den Altkartellvorsitzenden StS aD Mag. Helmut Kukacka beschlossen. Kukacka ist dem MKV von 2009 – 2015 vorgestanden und hat in dieser Zeit weitreichende Maßnahmen für den Verband gesetzt. Beispielgebend sei die Aktion „Felix fit Futurum“, eine Diskussions- und Schulungsreihe, die die MKV Verbindungen angehalten hat an der eigenen Zukunft zu arbeiten. Zudem hat Helmut Kukacka den Verband mit seinem Ziel der erfolgreichste Jugendverband Österreichs zu werden eine Vision gegeben die motiviert und mobilisiert.

Höhepunkt am Sonntag war das Pontifikalamt mit Kardinal Christoph Schönborn im Wiener Stephansdom an weit dem über 2.000 Couleurstudentinnen und Couleurstudenten teilgenommen haben und an dem traditionell der apostolische Segen des heiligen Vaters verlesen wurde.

 

Der MKV ist eine katholische Gemeinschaft von rund 18.000 Oberstufenschülern- und -absolventen aus 160 Verbindungen an etwa 100 Schulstandorten in ganz Österreich.

Er war ein Vorbild für Generationen –  Wien (OTS)

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Der Mittelschüler-Kartell-Verband der katholischen farbentragenden Studentenkorporationen Österreichs (MKV) trauert um eines seiner verdienstvollsten Mitglieder.

Dr. Alois Mock war seit 1967 Mitglied der K.Ö.St.V. Ostaricia Wien. Später folgten noch Bandverleihungen durch Mittelschulverbindungen des MKV in Amstetten und Bregenz. Zudem war Alois Mock seit 1952 Mitglied der K.a.V. Norica im Österreichischen Cartellverband (ÖCV) und später noch bei zahlreichen ÖCV-Verbindungen.

Für seine herausragenden Leistungen um unser Vaterland Österreich, speziell im Zusammenhang mit dem EU-Beitritt Österreichs, sowie wegen seines unermüdlichen Engagements um die Jugend und deren Ausbildung wurde der Verstorbene im Jahr 2000 mit dem Ehrenring des MKV geehrt.

„Alois Mock war für Generationen vom MKVern ein Vorbild. Sein Engagement für Österreich wurde bis zuletzt mit stehenden Ovationen bedankt, wann immer er bei einer Veranstaltung des MKV anwesend war. Beispielgebend war auch die Würde, mit der er seine, ihn so einschränkende, Krankheit angenommen hat. Er hat unser aller Respekt verdient. Wir trauern um ihn, und unser Mitgefühl gilt seiner Frau Edith und seiner gesamten Familie“, so kommentiert der MKV-Kartellvorsitzende Walter Gröblinger das Ableben seines Bundesbruders.

Parte Romuald Niescher v/o Dr.cer Xerxes

 

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Parte Dr.Xerxes web

MKV: Mit Romuald Niescher verlässt uns ein ganz Großer

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Der Mittelschüler-Kartell-Verband (MKV) trauert um eines seiner verdienstvollsten Mitglieder der letzten Jahrzehnte. Bgm. a.D. Romuald Niescher sen. war seit 1951 Urmitglied der ältesten katholischen Mittelschulverbindung Österreichs, der Teutonia in Innsbruck. Zudem wurde ihm von 11 weiteren Tiroler MKV Verbindungen und der ÖCV Verbindung Austria Innsbruck das Band verliehen.

„Mit unserem Kartellbruder Dr. Xerxes verlieren wir ein Vorbild. Seine Grundsatztreue und seine Handschlagqualität waren beispielgebend für Generationen von MKVern. Nicht zuletzt dafür wurde er vom Tiroler Mittelschüler Verband (TMV) und vom Gesamtverband mit dem Ehrenring ausgezeichnet“, würdigt der MKV Vorsitzende Walter Gröblinger den Verstorbenen.

Romuald Niescher hat seine Liebe zum katholischen Farbstudententum sein Leben lang ausgezeichnet. Das zeigt sich auch dadurch, dass er alle drei Spitzenfunktionen (Vorsitzender, Aktivenvertreter und Altherrenvertreter) im TMV inne hatte. Dafür und für sein unermüdliches Eintreten für die Nachwuchsarbeit in unseren Verbänden wurde er auch mit dem Titel „TMV Ehrenlandesvorsitzender“ ausgezeichnet.

„Mit dem Ableben des langjährigen Innsbrucker Bürgermeisters müssen wir uns von einem Brückenbauer verabschieden, der stets um die Zusammenarbeit mit uns nahestehenden Vereinen und farbstudentischen Verbänden bemüht war und somit entscheidend zur Stärkung und zum Ansehen der katholischen Verbindungen im Allgemeinen und des MKV im Speziellen beigetragen hat“, so Gröblinger.

 

MKVer an der Spitze des Hauptverbandes

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Dr. Alexander Biach v. Gandalf (HEW) wurde heute, 9. Mai 2017, einstimmig zum Vorsitzenden des Vorstandes des Hauptverbandes der österreichischen Sozialversicherungsträger gewählt. Damit kümmert sich ein MKVer an einer neuraligschen Position um die soziale Sicherheit der Menschen in unserem Land. Die zuletzt als schwierig beschriebene Situation im Hauptverband beschreibt Biach so: „Ich habe die vergangenen Wochen und zahlreichen Gespräche dazu genutzt, um mir ein sehr genaues Bild unserer derzeitigen Situation und unserer anstehenden Aufgaben zu machen. Diese sind massiv aber bewältigbar, davon bin ich überzeugt.“

Alexander Biach will die Herausforderungen gemeinsam angehen. „Gemeinsam als Vorstand, gemeinsam mit den Vertretern der Träger, geeint als SV-Familie, gemeinsam als Sozialpartner und Politik. Nur so kann das Sozialversicherungssystem, das letztlich das Vertrauen der Menschen in unser Land stärkt, weiterentwickelt und auf solide Beine gestellt werden.“

Wir gratulieren unserem Kartellbruder und wünschen ihn für diese verantwortungsvolle Aufgabe Geduld, Kraft und Erfolg.

 

Medien

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