MKV fordert Ausbau der Berufsorientierung an Schulen
Wien (OTS, 2026-03-16) – Der Mittelschüler-Kartell-Verband (MKV) unterstützt die Forderung der Schülerunion nach einer stärkeren Bildungs- und Berufsorientierung in der Sekundarstufe II. Angesichts aktueller Umfrageergebnisse sieht der Verband dringenden Handlungsbedarf im österreichischen Bildungssystem.
Laut einer Umfrage der Schülerunion wissen rund zwei Drittel der Schülerinnen und Schüler nicht, welchen beruflichen oder akademischen Weg sie nach ihrem Schulabschluss einschlagen möchten. Für den MKV ist dieses Ergebnis ein deutliches Signal, dass Schulen junge Menschen derzeit nicht ausreichend auf ihre Zukunft vorbereiten.
„Nach 12 bis 13 Jahren Schulzeit müssen Jugendliche eine klare Orientierung für ihren weiteren Bildungs- und Berufsweg haben. Dass so viele Schülerinnen und Schüler unsicher sind, zeigt, dass der Unterricht oft zu wenig Bezug zur Lebensrealität der Jugendlichen hat“,
erklärt Simon Brandstätter, der Bundesjugendobmann des MKV.
Der MKV fordert daher einen deutlichen Ausbau der Bildungs- und Berufsorientierung in der Sekundarstufe II. Schülerinnen und Schüler sollen früher und intensiver Einblicke in unterschiedliche Ausbildungswege, Studienmöglichkeiten und Berufsfelder erhalten.
Gleichzeitig begrüßt der Verband die Initiative der Schülerunion, dieses Thema stärker in den Fokus der Bildungspolitik zu rücken.
„Eine bessere Berufsorientierung ist entscheidend, damit junge Menschen fundierte Entscheidungen über ihre Zukunft treffen können“,
so Brandstätter weiter.
Der MKV fordert Bildungsminister Christoph Wiederkehr auf, entsprechende Maßnahmen rasch umzusetzen und die Berufsorientierung an Österreichs Schulen nachhaltig zu stärken.