Sicherheit an Schulen: Schulpolitisches Projekt der Kartellaktivitas
Gewalt an Schulen ist keine Ausnahme mehr. Sozialer Druck, Ausgrenzung und fehlende Aufmerksamkeit führen zunehmend zu verbaler, psychischer und körperlicher Gewalt. Die Kartellaktivitas startet daher das Projekt „Sicherheit an Schulen“, um Verantwortung zu stärken, Dialog zu fördern und den Blick auf jene zu richten, die sich übersehen fühlen.
Viele Schülerinnen und Schüler berichten von Unsicherheit im Schulalltag. Schule darf jedoch kein Ort der Angst sein, sondern muss ein geschützter Raum bleiben. Das Projekt fragt daher bewusst:
Was läuft schief und was können wir konkret dagegen tun?
Neben der Benennung von Problemen werden Lösungsansätze entwickelt, um Sicherheit nachhaltig zu verbessern.
Attentate und Bombendrohungen zeigen, dass bloßes Reagieren nicht reicht. Sicherheitsmaßnahmen allein schaffen kein Vertrauen. Entscheidend ist der frühe Dialog über Ausgrenzung, psychische Belastungen und Perspektivlosigkeit. Gewalt entsteht oft dort, wo Menschen sich nicht gesehen fühlen. Respekt, Solidarität und echtes Miteinander sind daher zentral.
In Phase Eins des Projekts wird über soziale Medien Raum für Austausch geschaffen. Schülerinnen und Schüler sowie Interessierte sind eingeladen, ihre Erfahrungen und Ideen einzubringen. Ziel ist es, sichtbar zu machen, was im Schulalltag fehlt und wie Gewalt, Mobbing und Ausgrenzung verhindert werden können.
Schulen müssen Orte des Vertrauens bleiben. Dieses Projekt ist eine Einladung, aktiv mitzuwirken – für mehr Aufmerksamkeit, mehr Zusammenhalt und mehr Sicherheit im Schulalltag. Danke für dein Engagement!
Die Kartellaktivitas