Ännchen von Tharau | Online-Liederbuch
Autor: M: Friedrich Silcher (1789-1860) T: Heinrich Albert (1604-1651), Hochdeutsch von J. G. Herder
Zu finden in den Liederbüchen unter:
im Cantus Parat auf Seite 33
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1. Strophe:
Ännchen von Tharau ist´s, die mir gefällt, sie ist mein Leben, mein Gut und mein Geld. Ännchen von Tharau hat wieder ihr Herz auf mich gerichtet in Lieb´ und in Schmerz. Ännchen von Tharau, mein Reichtum, mein Gut, du meine Seele, mein Fleisch und mein Blut.
2. Strophe:
Käm´ alles Wetter gleich auf uns zu schlahn, wir sind gesinnt, beeinander zu stahn. Krankheit, Verfolgung, Betrübnis und Pein soll uns´rer Liebe Verknotigung sein. Ännchen usw.
3. Strophe:
Recht als ein Palmenbaum über sich steigt, hat ihn erst Regen und Sturmwind gebeugt, so wird die Lieb´ in uns mächtig und groß nach manchem Leiden und traurigem los. Ännchen usw.
4. Strophe:
Würdest du gleich einmal von mir getrennt, lebtest da, wo man die Sonne kaum kennt: ich will dir folgen durch Wälder, durch Meer, Eisen und Kerker und feindliches Heer. Ännchen von Tharau, mein Licht, meine Sonn´! Mein Leben schließt sich um deines herum.

